Studien über Vitamin D

Die Sonne wurde früher medizinisch genutzt: Wer es sich leisten konnte, fuhr in die Schweizer Berge zur Luftkur. Vor allem Tuberkulosekranke haben davon profitiert.

So gesehen kann man auch die Geschichte von Heidi (Clara aus Frankfurt im Rollstuhl wird in den Bergen geheilt) neu interpretieren.

Anbei einige Daten aus dem sehr zu empfehlenden Buch: "Krebszellen mögen keine Sonne" von Prof.Dr.med Jörg Spitz und William B.Grant, Ph.D

  • 1915: zeigte sich bereits in den USA, dass die Sterblichkeit an bösartigen Tumoren vom Breitengrad abhängig ist
  • 1980: Garland&Garland: Sie bestätigten diese Beobachtungen; Dickdarmkrebs hängt vom Breitengrad und der Meereshöhe des Wohnortes ab (je südlicher desto besser und je höher desto besser)
  • Brustkrebs, Eierstockkrebs, Dickdarmkrebs, Enddarmkrebs, Prostatakrebs zeigten ebenfalls Abhängigkeit vom Auftreten des Sonnenlichts
  • 1999: Die Ergebnisse wurden auch in Europa, Asien und Australien bestätigt. Auch, wenn man andere Gründe für das Entstehen von Krebs berücksichtigte (z.B Nikotin), wurden die Ergebnisse bestätigt. Die Wahrscheinlichkeit durch Sonnenlichtmangel auch an anderen Krebsarten zu erkranken, wurde bestätigt und publiziert.
  • 2007: Gorham et al. zeigten, dass Menschen mit einem niedrigen Vitamin-D-Spiegel (unter 13 nmol/l) ein doppelt so hohes Risiko haben an Dickdarmkrebs zu erkranken wie Menschen mit einem Vitamin-D-Spiegel von 92 nmol/l und mehr.
  • Zu ähnlichen Ergebnissen kam Freedman (16.800 untersuchte Patienten, Beobachtungszeitraum 1988-2000)
  • 2007: Garland&Garland zeigten bei Brustkrebs, dass ein hoher Vitamin-D-Spiegel (>120 nmol/l) gegenüber einem niedrigen Spiegel (< 32 nmol/l) eine 50 % Reduktion an Brustkrebs zu erkranken bringt.
  • 2008: Abbas et al. zeigte auch für Frauen nach den Wechseljahren diesen Vorteil bezüglich der Brustkrebserkrankung. Er zeigte sogar eine Risikoreduktion von 69 %!!!
  • 2008: Auch, wenn schon Metastasen vorliegen, zeigt sich, dass ein hoher Vitamin-D-Spiegel das Überleben verlängern kann (Prof. Pamela J. Goodwin; Tortonto).
  • Bezüglich des Prostata-Karzinoms gibt es widersprüchliche Ergebnisse. Einige Studien bestätigen die positiven Effekte, einige nicht.

Zusammenfassung:

Die Gründe für einen bösartigen Tumor sind vielfältig: Mangel an Sonnenlicht und Vitamin D ist ein ganz wesentlicher; Prophylaxe mit Vitamin D ist wirkungsvoll!

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